Etwas verspätet gibt es jetzt den zweiten Beitrag zum Messebesuch der Jagd und Hund in Dortmund. (Den ersten gab es
hier.) Das Vermenschlichungsprojekt hat die Prioritäten verschoben und so mussten die zweite Hälfte der Messebilder bis gestern auf ihre Bearbeitung und das Hochladen warten.
Neben tarnfarbener Outdoorkleidung gab es auch den ein oder anderen Stand mit schönen Kleinigkeiten, wie diesem mit Füchsen bedruckten Halstuch. Ich ärgere mich jetzt im Nachhinein ja schon ein wenig darüber, dass ich es nicht gekauft habe. Auch Tücher mit Rotwild oder Hunden gab es.
Wie schon angekündigt, gab es jedoch auch so Einiges, worüber wir nur den Kopf schütteln konnten. Wie man Unmengen an Geld für Waffen ausgeben kann, die mit mehr Edelmetall geschmückt sind als so manch ein Juwelierschaufenster. Nun gut, jedem das Seine. Man muss ja nicht alles verstehen können.
Wirklich fassungslos waren wir erst, als wir entdeckten, dass es eine ganze Messehalle gab die aus Safariständen bestand. Jagdreisen nannte man das dann. Es standen ausgestopfte Löwen herum, überall hingen Fotos von stolzen Trophäenjägern die durchaus auch mit bedrohten Tierarten posierten. Herren, die in Siegerpose auf einem leblosen Geparden standen beispielsweise. Auch wenn natürlich nirgendwo ausdrücklich geschrieben stand, dass man diese Tiere im "Urlaub" abschießen durfte, widerten mich solche Bilder dermaßen an, dass ich den Teil der Messe schnell hinter mir ließ.
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| Ungläubig... |
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| ... und froh, dass sie aus Plüsch sind waren diese beiden Modelle. |
Dieser geduldige Weimeraner kann erleichtert sein: er gehört unter den Hunden zwar zu einem recht seltenen Vertreter seiner Art, aber da er nicht vom Aussterben bedroht ist, ist er wohl in Sicherheit.
Am wenigsten interessant fand ich den Teil "Fisch &
Angel". Während die Herren der Schöpfung eine Runde drehten, entdeckte
ich zu meiner großen Freude eine Kinderspielecke. Mit Tischen voller
Malvorlagen und Filzstiften. Ein Fischportrait habe ich noch nie gezeichnet!
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| Regenbogenfisch, Filzstift auf Papier, Format? Äh... rund... |
Damit war unser Messerundgang auch beendet, circa vier Stunden waren wir in dem Gedränge unterwegs. Haben gestaunt, Hunde
bewundert und uns über so manch Anderes
gewundert, waren hungrig und mit allerlei gekauftem Kram machten wir uns auf den Weg zur Bahn nachhause.
Auf dem Rückweg, das Dach der U-Bahnstation:
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| Das Eigenheim der Familie Vogel in exklusiver Lage! |
Und was war nun drin in den Einkaufstaschen?
Neben Informationsbroschüren diverser Futtermittelhersteller...
- ein befüllbarer Dummy von Romney's
- ein großer Sack mit 25 Rinderohren (der mir die seltsamsten Blicke einbrachte, woran ich gut erkennen konnte, wer Hundehalter war und wer nicht)
- eine 10 Meter lange Biothane-Schleppleine in neonorange
- die Tasche höchstselbst, mit einem altmodischen Blumenmuster
- außerdem ein Schleifstein für stumpf gewordene Küchenmesser